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WISAG stoppt Russland-Geschäfte

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Seit fast einem Monat schon führt Russland seinen schrecklichen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Für Michael C. Wisser, Vorstand der WISAG Holding AG, ein unhaltbarer Zustand. Deshalb hat das Frankfurter Gebäudereinigungs-Unternehmen sämtliche geschäftlichen Beziehungen mit seinen russischen Geschäftspartnern eingestellt und seine Mitarbeiter aus dem Land abgezogen. Dies teilte das Unternehmen in seiner Pressemitteilung vom 27.02.2022 mit.

 

Wir müssen ein Zeichen setzen!

 

In der Pressemitteilung heißt es: „Russland führt nicht das erste Mal Krieg in Europa. Schon 1956, während der Invasion in Budapest, hat die ungarische Regierung den Westen um Hilfe gebeten und dieser hat tatenlos dabei zugesehen wie das reformbereite Land gewaltsam besetzt wurde. Und das war nicht die einzige Invasion in Europa im Laufe der jüngeren Geschichte. Hier und heute sind nun nicht mehr nur die westlichen Regierungen gefragt, jeder Einzelne muss im Rahmen seiner Möglichkeiten handeln und Putins Aggressionen gegen die friedliche Demokratien entgegenwirken – wir müssen ein Zeichen setzen!“. Mit dieser Haltung steht die WISAG AG nicht allein da. Namhafte Konzerne wie McDonalds, Spotify oder Netflix haben sich bereits aus dem russischen Markt zurückgezogen.

 

Umsatzverluste im zweistelligen Millionenbereich

 

Michael C. Wisser, der das von seinem Vater 1965 gegründet Unternehmen seit 2009 leitet, sprach in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ über diesen, in seinen Augen, alternativlosen Schritt und appellierte dabei gleichzeitig an andere Unternehmen es ihm gleichzutun. Für ihn sei es beispielsweise unverständlich, dass Microsoft seine Office 365-Dienste in Russland immer noch nicht eingestellt habe. Neben den abgezogenen Mitarbeitern wurden zusätzlich sämtliche Verträge mit Immobilienbesitzern eingefroren, die in irgendeiner Form mit Russland in Verbindung gebracht werden können. Dieser Schritt sei keinesfalls gegen die Menschen gerichtet, so Wisser, sondern ein notwendiges Zeichen gegen ein totalitäres System.

 

Diese Maßnahmen bedeuten für das Unternehmen finanzielle Umsatzeinbußen in zweistelliger Millionenhöhe. Nichtsdestotrotz kündigte Wisser an, dass sein Unternehmen ein Hotel in Frankfurt anmieten werde, um dort ukrainischen Flüchtlingen ein temporäres Zuhause bieten zu können. Ein weiteres sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine hat der Gebäudedienstleister mit der farblichen Anpassung seines Logos auf seiner Website gesetzt: Es erscheint nun in den Farben der ukrainischen Flagge, Blau und Gelb, statt dem typischen WISAG-Grün.

 

Quelle: WISAG Dienstleistungsholding AG

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