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Nach dem Händewaschen: Papierhandtuch oder Handtrockner?

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Trocknet man sich nach dem Händewaschen im öffentlichen Bereich wie Behörden, Einkaufscentren oder öffentlichen Toiletten besser die Hände mit Papierhandtüchern oder einem Handtrockner? Diese Frage treibt nicht nur die Betreiber von öffentlichen Toiletten um, sondern auch Verantwortliche in Behörden oder Schulen sowie das Gebäudereinigerhandwerk.

 

Ausschlaggebend für die Entscheidung ist zum einen der Hygiene-Aspekt und zum zweiten der Umwelt-Aspekt. Bei der Trocknung der Hände durch Papierhandtücher fällt augenscheinlich eine Menge Müll an und bei der Trocknung mit Hilfe eines Handtrockners wird immer wieder die Frage nach der Hygiene gestellt. Daher beschäftigt dieses Thema auch immer wieder das Gebäudereinigerhandwerk, denn die Gebäudereiniger sind nicht nur für die optische Reinheit der Sanitärräume verantwortlich, sondern auch für die Hygiene.

 

Welche Methode ist die hygienischste?

 

Wissenschaftliche Studien zu diesen Themen gibt es bereits. Diese wurden zumeist von dem Bundesverband der Zellstoffproduzenten oder Dyson, einem Hersteller von elektrischen Handtrocknern, in Auftrag gegeben. Daher gibt es Stimmen aus der Branche, die behaupten, dass eine neutrale Betrachtung der Handtrocknungsmöglichkeiten im Rahmen einer industriefinanzierten Studie schwierig sei und fordert eine unabhängige Studie. Im Jahr 2011 wurde das Ergebnis einer von Dyson finanzierten Studie der University of Bradford veröffentlich, die zum einen besagt, dass Papierhandtücher allen Trocknertypen in Punkto Hygiene voraus seien und der Dyson Airblade „den Warmlufttrocknern beim Reduzieren des Transfers von Bakterien überlegen“ sei. Bei einer im Jahr 2016 durch das European Tissue Symposium beauftragten Studie kam die Forschungseinrichtung zu dem Ergebnis, dass Papierhandtücher wesentlich weniger Virenbeläge im Raum hinterließen als ein Turbotrockner. Besonders für Gebäudereiniger ist die Belastung der Räumlichkeiten durch Bakterien und Viren durch die Nutzung eines Handtrockners nicht unerheblich. Die Virenbeläge müssen zum Schutz der Nutzer der sanitären Räumlichkeiten regelmäßig und zuverlässig entfernt werden. Das Entfernen der benutzten Papierhandtücher hingegen stellt das Reinigungspersonal nicht vor weitere Herausforderungen und erfordert keinen weiteren Reinigungsaufwand.

 

Der ökologische Aspekt spielt ebenfalls eine Rolle

 

Da der Umweltschutz in der breiten Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt und Nachhaltigkeit ebenfalls bei der Auswahl eines Produkts eine Rolle spielt, gab es auch dazu eine Studie vom des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die von Dyson beauftragte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Drucklufthandtrockner im Vergleich 70 Prozent weniger Kohlendioxidemissionen erzeugen würden als Papierhandtücher und Warmlufthändetrockner.

 

Das Umweltbundesamt (UBA) hat sich 2014 ebenfalls mit dem Thema beschäftigt und kam zu dem Ergebnis, dass ein Drucklufthandtrockner das geringste Treibhauspotential aufweise. Allerdings empfiehlt das UBA keine Anwendung in Krankenhäusern oder durch Kinder, da der Schalldruckpegel eine mittleren Gehörgefährdung mit sich bringen kann.

 

Wer aus Gründen des Umweltschutzes über einen Umstieg von Papierhandtüchern auf ein Handtrocknersystem nachdenkt, sollte die Nachhaltigkeit nicht aus den Augen verlieren. In diesem Fall müssen nämlich die bisherigen Haltersysteme demontiert und entsorgt werden. Dem steht allerdings entgegen, dass wohl eine große Zahl der Papierhandtücher nicht recycelt wird.



Bild: Pixabay

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