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Mehr Männer arbeiten als Gebäudereiniger

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Von Frauen dominierte Berufsfelder gibt es nach wie vor. Besonders hoch ist bekanntlich der Frauenanteil in Berufen wie dem der Arzthelfer und Kindergärtnern. Aber auch im Gebäudereinigerhandwerk traf man noch bis vor einigen Jahren sehr viele berufstätige Frauen an. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren allerdings verändert. Nicht nur die Beschäftigungszahlen in diesem Handwerkszweig sind gestiegen, sondern auch immer mehr Männer sind laut dem statistischen Bundesamt als Gebäudereiniger tätig. Lag der Anteil der männlichen Gebäudereiniger im Jahr 2002 nur bei 26,7 Prozent der Beschäftigten, so waren es 2012 schon 30,8 Prozent mit steigender Tendenz.

 

Der Anteil der weiblichen Erwerbstätigen im Gebäudereinigerhandwerk lag 2012 bei 69,2 Prozent. Somit waren von den 597.000 im Gebäudereinigerhandwerk Tätigen 413.000 weiblich. Der Anteil der im Gebäudereinigerhandwerk Beschäftigen im Vergleich zur Erwerbstätigengesamtzahl ist seit 2002 von 1,2 Prozent auf 1,5 Prozent gestiegen.


Grundsätzlich seien frauendominiert Branchen für Männer unattraktiver, da sie weniger Aufstiegschancen bieten würden, so Britta Matthes vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Allerdings verdienen Männer in Frauenberufen im Schnitt besser als ihre weiblichen Mitstreiter. Dies liegt allerdings nicht grundsätzlich daran, dass Männer mehr Lohn erhalten, sondern seltener in Teilzeit arbeiten und häufiger Leitungsfunktionen würden. Deshalb ist die Entwicklung im Gebäudereinigerhandwerk, die weiteres Wachstum bedeutet, trotz dieser Hindernisse besonders erfreulich für die Branche.


Weniger erfreulich ist hingegen die Entwicklung im Niedriglohnsektor. Laut einer Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen stieg die Zahl der Niedriglöhner zwischen 1995 und 2010 um mehr als 2,3 Millionen an. Knapp acht Millionen Menschen arbeiten in Deutschland trotz des gesetzlichen Mindestlohns von 9,00 Euro in den alten Bundesländern und 7,56 Euro in den neuen Bundesländern für weniger als 9,15 Euro brutto die Stunde.

 

 

 

Bild: Pixabay

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