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Winterdienst


Vorsicht Glatteis: der Winterdienst ist eine dringend benötigte doch schwer kalkulierbare Dienstleistung


Eigentlich könnte der Winterdienst ein richtig gutes Geschäft für Gebäudereiniger sein, denn Bedarf dafür gibt es alljährlich. Aber da sind nun mal die Tücken des Wetters, die diese Dienstleistung zu einer echten Herausforderung machen. Daher sollte man sich schon vor dem ersten Schneefall Gedanken darüber machen, wie man den Winterdienst zuverlässig und für sich selbst auch gewinnbringend anbieten kann.

 

Der Winterdienst ist im wahrsten Sinne des Wortes eine verantwortungsvolle Dienstleistung. Wer sich vertraglich dazu verpflichtet für andere den Winterdienst zu übernehmen, übernimmt sogar strafrechtliche Konsequenzen bei eventuellen Unfällen, die durch Versäumnisse beim Schnee- und

Eisräumen verursacht werden. Um sich hier schadfrei zu halten, müssen die Winterdienstordnungen der jeweiligen Gemeinden, in denen man tätig ist, eingehalten werden. Diese regeln u.a. die Zeiten, zu denen für geräumte Wege gesorgt werden muss, und definieren, welchen Räum-Maßnahmen als hinreichend gelten.

Darüber hinaus ist es vor allem Planung, die den Winterdienst reibungslos umsetzbar macht. Noch bevor mit dem ersten Schnee zu rechnen ist, sollte sich jeder, der Winterdienst anbieten will, mit allem Wichtigen eindecken. Das gilt sowohl für Geräte und Maschinen als auch für Streumittel. Denn wenn der Winter erst mal mit Macht hereinbricht, sind viele winter-typischen Produkte vergriffen. Zudem sollte man sich auch Gedanken über die eigene Mobilität bei Eis und Schnee machen: Wie kommen Mitarbeiter und

 

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Einsatzfahrzeuge sicher zum Einsatzort? Winterbereifung ist da ein Muss, vielerorts sollten auch Schneeketten verfügbar sein.

 

Wenn erst mal alle notwendigen Arbeitsgeräte und -materialien da sind, heißt es, den Wetterbericht zu verfolgen. Auch wenn dieser nicht unfehlbar ist, ist er das einzige Informationsmittel, an dem sich die kurz- und mittelfristige Einsatzplanung ausrichtet. Womit wir beim Thema 'Personal' wären: Die 'kleine', relativ gut kalkulierbare Variante des Winterdienstes ist die, dass der Auftraggeber alle benötigten Geräte und Maschinen vorhält und der Gebäudereiniger 'nur' das Personal stellt. Doch auch das ist schon ein Balanceakt, denn hier heißt es, äußerst flexibel reagieren zu können. Ein Glück wenigstens, dass der Winterdienst oft zu Zeiten geleistet wird, zu denen andernorts noch nicht gearbeitet wird. Schließlich müssen Straßen und Wege geräumt sein, bevor der Großteil der Bevölkerung mit der Arbeit anfängt. Das gibt dem Gebäudereiniger zumindest die Möglichkeit, etwas leichter an Personal zu kommen. Stamm-Personal kann dann zu zusätzlichen Arbeitseinsätzen gewonnen werden und auch neues Personal ist außerhalb der gängigen Arbeitszeiten eher verfügbar.

 

Allerdings: Die Zahl derer, die bereit sind, in aller Früh und bei winterlichen Bedingungen zu arbeiten, ist begrenzt. Gerade beim Winterdienst kommt es auch häufig zu unvorhergesehenem Personalausfall, weil Mitarbeiter mitunter nicht die Disziplin aufbringen, diesen Dienst regelmäßig auszuüben. Motivation, aber auch Kontrolle sind daher wichtige Elemente, um Personal-seitig einen zuverlässigen Winterdienst anbieten zu können. Die durch die Arbeitszeit und durch Kälte erschwerten Arbeitseinsätze sollten daher auch gut honoriert werden. Sinnvoll ist auch, für das Ende der Wintersaison eine Prämie für zuverlässiges Arbeiten auszuloben. Darüber hinaus sollten Mitarbeiter, deren Zuverlässigkeit man in Frage stellt, an ihren Einsatz regelmäßig erinnert werden. Neben einem Anruf am Vorabend eines absehbaren Einsatzes kann es in manchen Fällen auch notwendig sein, früh morgens bei dem ein oder anderen durchzuklingeln...

 

Wie so oft in der Gebäudereinigung stellt sich auch und gerade beim Winterdienst die Frage, inwiefern man in Geräte und Maschinen investiert, um auch Kunden zu gewinnen, die sich diese nicht selbst zulegen möchten. Einerseits sind gerade Maschinen und Fahrzeuge zum Schneeräumen sehr kostenintensiv, andererseits steigt durch sie die Wahrscheinlichkeit, sich mehr Kunden erschließen zu können. Jeder Gebäudereiniger, der sich mit der Frage nach der Anschaffung neuer Maschinen trägt, sollte sich daher genau ausrechnen, ab welchem Auftragsvolumen sich eine solche Investition lohnt. Und: wer sich professionell ausstattet, sollte dies auch aktiv bewerben. Häufig erfolgt die Auftragsvergabe für den Winterdienst relativ spontan. Gebäudereiniger, die genau zu den relevanten Zeiten Werbung im Internet oder anderen Medien schalten, haben gute Chancen, neue Aufträge an Land ziehen zu können.

 

Mehr über die Pflichten beim Winterdienst und wie man sich in Haftungsfällen schützen kann, lesen Sie in unserem Beitrag "Vorsicht bei Räum- und Streupflicht".

 

 

Bildquelle 'Mann beim Schneeräumen': © Astrid Gast - Fotolia.com

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